Vestas, Ørsted und RWE: Diese Windkraft-Aktie hat jetzt die besten Karten
Drei Titel, drei sehr unterschiedliche Bilder: Vestas lebt von frischen Aufträgen und Rückkäufen, Ørsted wartet auf die Zahlen, und RWE hat das freundlichste Analystenlager hinter sich. Der Reiz liegt im Kontrast zwischen laufendem Newsflow, abwartender Ruhe und frischer Zuversicht der Häuser.

Symbolbild
- Vestas bekommt Rückenwind aus Aufträgen, Fertigungsmeldungen und Rückkäufen; dazu stehen mehrere Analystenhäuser weiter auf der Käuferseite (dpa-AFX Analyser; Windkraft-Journal; reNews).
- Ørsted hat aktuell keine Analystenstimmen im Rücken und muss sich mit den kommenden Zahlen neu einordnen; eine einzelne Nachricht erklärt das nicht.
- RWE bleibt bei den Analysten klar der Favorit, auch wenn der Kurs zuletzt etwas nachgegeben hat (JEFFERIES; DEUTSCHE BANK RESEARCH; JPMORGAN).
Unser Favorit unter den drei Windkraft-Aktien
Nach der Anmeldung lesen Sie, warum RWE das beste Chance/Risiko-Profil hat und wie der konkrete Plan mit Einstieg, Stopp und Ziel aussieht.
Drei Wege Die Branche liefert gerade reichlich Stoff: Vestas meldet neue Aufträge, erste Fertigungen für große Turbinen und weitere Transaktionen im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms; zugleich hat Jefferies das Kursziel von 255 auf 252 dänische Kronen gesenkt und die Einstufung auf Buy belassen (dpa-AFX Analyser, 02.11.; Windkraft-Journal; reNews).
Bei der Kursecke läuft es sehr unterschiedlich: Vestas und Ørsted liegen seit Jahresbeginn nur leicht im Plus, RWE hat deutlich mehr vorgelegt. Das macht den Vergleich spannend, zumal Ørsted erst am 5. November seine Zahlen präsentiert (Dow Jones News, 29.10.).
Die drei im Vergleich
| Aktie | Kurs | Heute | Seit Jan. | zum Hoch | Analysten* |
|---|---|---|---|---|---|
| Vestas | 197,45 DKK | +2,9 % | +10,5 % | −10 % | 6/8 · −84 % |
| Ørsted | 135,75 DKK | +0,5 % | +6,1 % | −21 % | – |
| RWE | 56,84 € | +0,6 % | +21,2 % | −8 % | 8/8 · +23 % |
* Kaufempfehlungen von allen aktuellen Einstufungen · Potenzial zum mittleren Kursziel (dpa-AFX Analyser)
Seit Jahresbeginn liegt RWE vorn (+21,2 %), Ørsted bildet das Schlusslicht (+6,1 %).
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Vestas: Viel Newsflow, aber der Chart bleibt zäh
Vestas meldet neue Aufträge aus Deutschland und Vietnam, dazu die erste Nabe für eine V236-15.0-MW-Anlage in Taiwan. Das stützt die Story, aber der Markt schaut weiter auch auf den schwächeren Auftragseingang im dritten Quartal und zusätzliche Kosten im Offshore-Bereich, auf die Jefferies verweist (Windkraft-Journal, reNews; dpa-AFX Analyser, 02.11.).
Vestas steht bei 197,45 DKK und damit unter der 50-Tage-Linie bei 199,66 DKK, seit Jahresbeginn ein Plus von 10,5 %. Zum 52-Wochen-Hoch fehlen 10 %.
Ørsted: Vor den Zahlen bleibt die Unsicherheit hoch
Ørsted hat die Zahlen für das dritte Quartal für den 5. November angekündigt. Dazu kommen weitere Nachrichten aus Projekten und Kooperationen, etwa ein Batterieprojekt in Großbritannien und ein Austausch mit Taiwans Cyberagentur zur Energiesicherheit; die Aktie bleibt aber unter Druck, auch wegen neuer rechtlicher Probleme in den USA (Dow Jones News, 29.10.; reNews; Taiwan News; sharedeals.de, 02.11.).
Ørsted steht bei 135,75 DKK und damit über der 50-Tage-Linie bei 134,14 DKK, seit Jahresbeginn ein Plus von 6,1 %. Zum 52-Wochen-Hoch fehlen 21 %.
Einstieg, Stopp und Ziel stehen in unserer Entscheidung oben im Artikel.
RWE: Projektmeldung und klares Analystenbild
RWE hat gemeinsam mit Borussia Dortmund einen Batteriespeicher am Signal Iduna Park in Betrieb genommen. Der Speicher ergänzt die Photovoltaik-Anlage auf dem Stadiondach und soll helfen, Strom vor Ort besser zu nutzen; parallel bleibt die Aktie im Blick der Marktteilnehmer, weil das Chartbild nach einem Rücksetzer brüchiger geworden ist (pv magazine Deutschland; Windkraft-Journal; börsennews.de, 02.11.).
RWE steht bei 56,84 € und damit unter der 50-Tage-Linie bei 58,54 €, seit Jahresbeginn ein Plus von 21,2 %. Zum 52-Wochen-Hoch fehlen 8 %.
Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
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