Standard Lithium: PEA mit 5,9 Milliarden Dollar NPV stützt die Aktie
Standard Lithium hat den technischen Bericht zum Franklin-Projekt eingereicht. Die PEA nennt einen unverschuldeten Vorsteuer-NPV von 5,9 Milliarden Dollar und eine IRR von 25,7 Prozent.

Symbolbild. Kurs: NYSE/Nasdaq, Stand 29.10., 16:18 Uhr
- Die PEA für Franklin liegt nun auf SEDAR+ vor und beschreibt bis zu 70.000 Tonnen Lithiumcarbonat pro Jahr.
- Der Kurs notiert bei 1,48 Dollar und liegt weiter klar unter der 50-Tage-Linie bei 1,97 Dollar.
- Trotz der positiven Projektzahlen bleibt die Aktie seit Jahresbeginn 69,1 Prozent im Minus.
PEA mit Gewicht Standard Lithium hat den technischen Bericht zur Preliminary Economic Assessment für das Franklin-Projekt in Texas eingereicht, wie das Unternehmen am 29.10. meldete (GlobeNewswire). Das Projekt ist Teil der Partnerschaft mit Equinor und das erste definierte Gebiet im East-Texas-Teil der Smackover-Formation.
Die Studie stellt eine jährliche Produktionskapazität von bis zu 70.000 Tonnen battery-grade Lithiumcarbonat in Aussicht. Genannt werden außerdem ein unverschuldeter Vorsteuer-NPV von 5,9 Milliarden Dollar, eine IRR von 25,7 Prozent und eine Amortisationszeit von drei Jahren (GlobeNewswire).
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Warum die PEA den Kurs bewegt
Für Standard Lithium zählt vor allem, ob aus der Projektstory ein belastbares wirtschaftliches Modell wird. Genau das soll die PEA liefern: Produktionsmenge, Kosten, Kapitalintensität und ein Zeitpfad bis in die frühen 2030er Jahre. Der Bericht sieht über 20 Jahre eine modellierte Lebensdauer vor und spricht von durchschnittlichen jährlichen operativen Kosten von 4.226 Dollar je Tonne sowie einer Kapitalintensität von 49.945 Dollar je Tonne (GlobeNewswire).
Für den Markt ist das deshalb wichtig, weil Lithiumwerte nicht nur an der Ressource hängen, sondern an der Frage, ob sich ein Projekt bei heutigen und künftigen Preisen überhaupt rechnet. Die Partnerschaft mit Equinor verweist auf einen größeren industriellen Rahmen, doch der Aktienkurs bleibt schwach. Eine einzelne Nachricht erklärt das nicht: Die Aktie ist seit Jahresbeginn um 69,1 Prozent gefallen und liegt deutlich unter den wichtigen Durchschnitten.
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Die Aktie steht bei 1,48 Dollar und damit nur knapp über dem 20-Tage-Tief bei 1,32 Dollar. Das 20-Tage-Hoch liegt bei 1,84 Dollar und markiert die erste naheliegende Hürde. Unter der 50-Tage-Linie bei 1,97 Dollar und der 200-Tage-Linie bei 3,20 Dollar bleibt der Trend klar angeschlagen. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 6,00 Dollar zeigt, wie tief die Aktie noch hängt.
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Zwei Szenarien
Rücklauf zur 1,84
Hält die Reaktion auf die PEA an, rückt das 20-Tage-Hoch bei 1,84 Dollar in den Fokus. Dort entscheidet sich, ob der Markt mehr als nur einen kurzen Hoffnungsimpuls einpreist.
Wieder an 1,32
Scheitert die Aktie am Bereich um 1,48 Dollar, bleibt das 20-Tage-Tief bei 1,32 Dollar die nächste wichtige Marke. Ein Bruch darunter würde das Bild weiter eintrüben.
Unsere Entscheidung zu Standard Lithium
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Quellen: (29.10.), ESG-Aktien.de (29.10.); Kursdaten EODHD (NYSE/Nasdaq), Stand 29.10., 16:18 Uhr. Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
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