Morderna: 29% mehr Umsatz – was hinter dem Sprung steckt
29% mehr Umsatz und wieder Gewinn: Moderna hat zum dritten Quartal gleich zwei Signale geliefert, die den Markt aufhorchen lassen. Doch der Kurs reagiert bereits heftig – die Frage ist, wie viel davon schon eingepreist ist.

Symbolbild. Kurs: NYSE/Nasdaq, Stand 06.11., 16:45 Uhr
- Moderna ist im dritten Quartal zurück in der Gewinnzone und hat die Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben (AFX News).
- Der Umsatzanstieg kam vor allem aus höheren COVID-Impfstoffverkäufen außerhalb der USA; zugleich sanken die Forschungsausgaben (AFX News).
- Die Aktie hat den Aufschwung bereits weit vorweggenommen und notiert nur knapp unter dem jüngsten Hoch.
29% Umsatzplus. 29% hat Moderna den Umsatz im dritten Quartal gesteigert und damit wieder schwarze Zahlen geschrieben, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte (AFX News). Unter dem Strich stand ein Gewinn von 162 Millionen Dollar nach einem Verlust von 200 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Gleichzeitig hob der Konzern die Prognose für das Umsatzwachstum 2026 an. Die Aktie lag im vorbörslichen Handel zunächst etwa 1% im Minus, nachdem sie am Donnerstag bei 241,46 Dollar geschlossen hatte (AFX News).
Unsere Entscheidung zu Morderna nach den Zahlen
Nach der Anmeldung lesen Sie, wie wir den Abstand zur Hürde, den Stopp und das Ziel bei Moderna jetzt zusammensetzen.
Der komplette Artikel wird dabei mit freigeschaltet.
Für Anleger ist das mehr als nur ein gutes Quartal. Moderna liefert damit ein doppeltes Signal: operativ läuft es wieder runder, und die Planung für das laufende Jahr wird zuversichtlicher. Die Börse hat das Papier allerdings schon kräftig nach oben geschickt, deshalb trifft eine starke Nachricht auf eine bereits sehr hoch bewertete Erwartungshaltung.
Der Markt schaut jetzt auf die neue Messlatte
Moderna lebt weiterhin stark von seinem COVID-Impfstoffgeschäft, vor allem im Ausland. Genau dort lagen die Treiber für das Umsatzplus im dritten Quartal, während die Forschungskosten sanken (AFX News). Das verschafft dem Konzern kurzfristig Luft, ändert aber nichts daran, dass die Aktie auf neue Wachstumsbelege angewiesen bleibt.
Besonders wichtig ist die angehobene Jahresprognose. Moderna erwartet für 2026 nun ein Umsatzwachstum von 15% bis 25%, zuvor waren es bis zu 10% (AFX News). Dazu kommt eine niedrigere Planung für die Forschungs- und Entwicklungskosten. Für den Markt zählt nun, ob dieser Pfad trägt und ob aus dem Gewinnsprung ein belastbarer Trend wird.
Was die Analysten sagen
| Datum | Haus | Urteil | Kursziel | Potenzial |
|---|---|---|---|---|
| 12.05. | Jefferies | Hold | 38,28 USD | −85 % |
Bei den Analysten bleibt das Bild nüchtern. Jefferies steht mit Hold und einem Kursziel von 38,28 Dollar allein auf der Liste; damit liegt das Haus weit unter dem aktuellen Kursniveau. Eine positive Neubewertung aus der Liste liegt nicht vor, die Spannweite bleibt entsprechend eng und skeptisch.
Was der Chart sagt
Die Aktie notiert bei 259,96 Dollar und damit fast exakt am 52-Wochen-Hoch von 261,00 Dollar. Der Kurs liegt klar über der 50-Tage-Linie bei 189,62 Dollar und auch über der 200-Tage-Linie bei 90,46 Dollar. Auffällig ist der enorme Abstand zum 52-Wochen-Tief von 22,28 Dollar. Nach dem kräftigen Lauf ist der Spielraum nach oben bis zur nächsten charttechnischen Hürde derzeit klein.
Einstieg, Stopp und Ziel stehen in unserer Entscheidung oben im Artikel.
Zwei Szenarien
Hält über dem Hoch
Bleibt die Aktie über 261,00 Dollar, wäre der jüngste Ausbruch bestätigt. Dann rückt das genannte Kursziel von 291,16 Dollar als nächster Orientierungswert in den Blick.
Rücksetzer an die Linie
Fällt Moderna aus der Übertreibung zurück, wird die Zone um 189,62 Dollar wichtig. Dort läge auch der geplante Stopp bei 185,83 Dollar knapp darunter.
Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
Das könnte Sie auch interessieren
Gratis-ReportPharma- und Biotech-Aktien mit RückenwindReport gratis anfordern →
Siemens Energy · Nordex · NelNordex vor Siemens Energy und Nel: Der Termin macht den Windtitel zum klaren TaktgeberWeiterlesen →
SAP · TeamViewer · NemetschekNemetschek hängt SAP und TeamViewer ab: JPMorgan sieht Luft nach obenWeiterlesen →
Deutsche BankDeutsche Bank glänzt mit Rekordzahlen: Warum die Aktie noch nicht am Hoch stehtWeiterlesen → 




