Microsoft: Starker Rücksetzer, aber Analysten bleiben optimistisch – wartet die Aktie an der Unterstützung?
Microsoft hat zuletzt 3,6 % eingebüßt und damit den Sprung auf das 52-Wochen-Hoch erst einmal verlassen. Entscheidet sich der nächste Schritt nun an der Zone um die 50-Tage-Linie?

Symbolbild. Kurs: NYSE/Nasdaq, Stand 05.11., 22:29 Uhr
- Die Aktie liegt zuletzt über der 50-Tage-Linie, aber der Rücksetzer zeigt, wie nah der Titel am Widerstand bleibt.
- Alle sechs vorliegenden Analystenhäuser bleiben positiv und sehen mit ihren Kurszielen noch Luft nach oben.
- Der geplante Einstieg liegt erst an einer Unterstützung, weil der Abstand zur nächsten Hürde derzeit zu klein ist.
Neues Hoch, neue Frage 6,7 % gewann Microsoft zuletzt, als die Aktie nach den US-Wahlen auf ein neues Allzeithoch lief (LYNX Broker, 05.11.). Der Ausbruch folgte auf eine kurze Schwächephase nach den Quartalszahlen und kam mit höherem Handelsvolumen.
Auch im breiten Markt war der Ton am Vortag freundlich: Der Nasdaq Composite legte 1,4 % zu, Microsoft gehörte in der Tech-Gruppe zu den stärkeren Werten (Bernecker Börsenbriefe, 05.11.). Eine einzelne Nachricht erklärt die Bewegung nicht, doch die Kombination aus Wahlreaktion, frischem Hoch und dem wieder gefragten Großkonzern gibt dem Titel Schub.
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Warum der Ausbruch zählt
Für Microsoft bleibt die Cloud das zentrale Argument. Der Markt preist weiter ein, dass Azure und die KI-Partnerschaft mit OpenAI dem Konzern zusätzlichen Rückenwind geben können. Genau darauf zielen auch die frischen Analystenkommentare: Die DZ Bank hob nach den Zahlen den fairen Wert von 625 auf 660 US-Dollar an und beließ es bei Kaufen (02.11.).
Gleichzeitig ist die Latte hoch. Nach dem starken Lauf steht die Aktie nahe ihrer 20-Tage-Spitze bei 559 US-Dollar, und die 50-Tage-Linie bei 515 US-Dollar liegt noch deutlich darunter. Das heißt: Der Trend ist intakt, aber der Markt verlangt nun Anschlusskäufe, damit der Ausbruch nicht wieder verpufft.
Was die Analysten sagen
| Datum | Haus | Urteil | Kursziel | Potenzial |
|---|---|---|---|---|
| 02.11. | DZ Bank | Kaufen | – | |
| 02.11. | Jefferies | Buy | 580 USD | +8 % |
| 29.10. | UBS | Buy | 628 USD | +17 % |
| 29.10. | Goldman Sachs | Buy | 628 USD | +17 % |
| 29.10. | RBC | Outperform | 574 USD | +7 % |
| 29.10. | JPMorgan | Overweight | 561 USD | +5 % |
Alle sechs vorliegenden Häuser sind positiv gestimmt. Die Kursziele reichen von 561 bis 628 US-Dollar, der Mittelwert liegt bei 594 US-Dollar und damit über dem zuletzt gesehenen Kurs. Am vorsichtigsten ist JPMorgan mit 561 US-Dollar, während UBS und Goldman Sachs mit 628 US-Dollar am oberen Ende liegen.
Was der Chart sagt
Der Kurs steht bei 536 USD und damit über der 50-Tage-Linie bei 516 USD sowie über der 200-Tage-Linie bei 439,45 USD. Die Spanne der letzten 20 Handelstage reicht von 505 USD bis 559 USD. Zum 52-Wochen-Hoch bei 559 USD fehlen 4 %.
Einstieg, Stopp und Ziel stehen in unserer Entscheidung direkt unter dem Artikel.
Zwei Szenarien
Über 559 USD
Schafft Microsoft den Sprung über 559 USD (20-Tage-Hoch), wäre die nächste Hürde genommen. Erst dann bekäme die Erholung Rückenwind.
Unter 516 USD
Rutscht Microsoft unter die Unterstützung bei 516 USD, wird es eng. Unser Stopp läge bei 506 USD.
Unsere Entscheidung zu Microsoft
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Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
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