Lockheed Martin hängt Northrop Grumman und General Dynamics ab: Warum die drei Rüstungswerte auseinanderlaufen
Lockheed Martin liegt seit Jahresbeginn vorne, General Dynamics folgt mit Abstand, und Northrop Grumman bleibt der Nachzügler. Den Ton setzen verschiedene Nachrichten und eine klar unterschiedliche Börsenreaktion; eine einzelne Nachricht erklärt das nicht.

Symbolbild
- Lockheed Martin profitiert von der Übernahme eines Spezialisten aus Nova Scotia, doch der Markt reagiert darauf bislang nur verhalten (BNN Bloomberg).
- Northrop Grumman bleibt trotz der jüngsten Schwäche der Favorit für das beste Chance-Risiko-Verhältnis.
- General Dynamics hat mit Rekordwerten bei Umsatz, Gewinn und Auftragspolster Rückenwind bekommen (dpa-AFX, Reuters).
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Drei Wege Am 1. November hat Lockheed Martin die Übernahme eines unterseeischen Spezialisten aus Nova Scotia gemeldet (BNN Bloomberg). Bei General Dynamics kamen am 30. Oktober Rekordwerte für Umsatz, Gewinn und Auftragspolster auf den Tisch (dpa-AFX, Reuters). Northrop Grumman steht laut wallstreetONLINE kurz vor den Zahlen; eine einzelne Nachricht erklärt die jüngste Bewegung nicht.
Die Reaktion am Markt fällt sehr unterschiedlich aus: Lockheed Martin notiert zwar klar über den wichtigen Linien, kommt seit Jahresbeginn aber nur gemächlich voran. Northrop Grumman hinkt mit einer negativen Jahresbilanz hinterher und liegt unter der 200-Tage-Linie. General Dynamics hält sich besser und hat zuletzt Rückenwind aus den Zahlen bekommen.
Die drei im Vergleich
| Aktie | Kurs | Heute | Seit Jan. | zum Hoch | Analysten* |
|---|---|---|---|---|---|
| Lockheed Martin | 639 USD | −0,6 % | +28,6 % | −8 % | – |
| Northrop Grumman | 550 USD | −0,9 % | −6,0 % | −29 % | – |
| General Dynamics | 374,50 USD | +0,3 % | +9,1 % | −6 % | – |
* Kaufempfehlungen von allen aktuellen Einstufungen · Potenzial zum mittleren Kursziel (dpa-AFX Analyser)
Seit Jahresbeginn liegt Lockheed Martin vorn (+28,6 %), Northrop Grumman bildet das Schlusslicht (−6,0 %).
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Lockheed Martin: Zukauf bringt neuen Stoff, der Chart bleibt stabil
Lockheed Martin hat am 1. November eine Firma aus Nova Scotia übernommen, die sich auf Unterwasser-Kriegführung spezialisiert hat (BNN Bloomberg). Dazu passen die weiteren Meldungen der letzten Tage über das wachsende Backlog und die Fertigung bei ARRW sowie die Korrektur von GMLRS-Raketen mitten im Flug (The Motley Fool, hartpunkt, Sicherheit & Verteidigung). Für die Aktie ist das ein Mix aus strategischem Ausbau und laufender Programmarbeit.
Lockheed Martin steht bei 639 USD und damit über der 50-Tage-Linie bei 547 USD, seit Jahresbeginn ein Plus von 28,6 %. Zum 52-Wochen-Hoch fehlen 8 %.
Northrop Grumman: Vor den Zahlen, aber der Kurs sucht noch Halt
Bei Northrop Grumman drehen sich die frischen Meldungen um die anstehenden Zahlen und um die Frage, ob die Aktie nach der Korrektur zu billig geworden ist (wallstreetONLINE). Daneben nennt onvista eine höhere Gewinnprognose als Treiber; MarketBeat und Insider Monkey greifen ebenfalls die Bewertung und den möglichen Ausbruch auf. Eine einzelne Nachricht erklärt die jüngste Kursbewegung nicht.
Northrop Grumman steht bei 550 USD und damit über der 50-Tage-Linie bei 520 USD, seit Jahresbeginn ein Minus von 6,0 %. Zum 52-Wochen-Hoch fehlen 29 %.
Einstieg, Stopp und Ziel stehen in unserer Entscheidung oben im Artikel.
General Dynamics: Rekorde aus dem Quartal, aber nicht der stärkste Chart
General Dynamics hat am 30. Oktober Rekordwerte für Umsatz, Gewinn und Auftragseingang gemeldet (dpa-AFX). Der Umsatz stieg auf 14,57 Milliarden US-Dollar, der Gewinn je Aktie auf 4,49 US-Dollar, und der Auftragsbestand lag bei 220,3 Milliarden US-Dollar. Reuters meldete zusätzlich höhere Jahresprognosen wegen robuster Gulfstream- und Marine-Bestellungen. Das ist klarer Rückenwind aus dem operativen Geschäft.
General Dynamics steht bei 374,50 USD und damit über der 50-Tage-Linie bei 350,99 USD, seit Jahresbeginn ein Plus von 9,1 %. Zum 52-Wochen-Hoch fehlen 6 %.
Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
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