Eutelsat: LEO-Umsatz springt, aber der Gesamtumsatz sinkt – IRIS² stützt die Story
Eutelsat hat die Umsätze im ersten Quartal für 2026/27 vorgelegt und dabei vor allem beim LEO-Geschäft Tempo gemacht. Gleichzeitig blieb der Gesamtumsatz unter dem Vorjahreswert – genau dieser Mix hält die Aktie spannend.

Symbolbild. Kurs: Paris, Stand 02.11., 09:23 Uhr
- Das LEO-Geschäft wächst deutlich und trägt die Wachstumsstory des Konzerns.
- Der Konzern bestätigt alle Finanzziele und verweist auf den Fortschritt bei IRIS².
- Trotz des Rückenwinds bleibt das klassische Video- und Teile des Connectivity-Geschäfts ein Bremsklotz.
LEO wächst, Umsatz nicht Eutelsat hat am 29. Oktober die Zahlen für das erste Quartal 2026/27 vorgelegt (Business Wire). Der Umsatz lag bei 286 Millionen Euro, nach 293,2 Millionen Euro im Vorjahresquartal, während die LEO-Erlöse um 30,1 Prozent zulegten.
Parallel meldete der Konzern, dass IRIS² nach dem erfolgreichen ersten Meilenstein in die Bauphase eingetreten ist und der Auftragsbestand dafür nun 8,9 Milliarden Euro an künftigen Erlösen umfasst. Für die Aktie ist das wichtig, weil der Markt hier nicht nur auf das heutige Quartal schaut, sondern auf den nächsten großen Wachstumsschub.
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IRIS² wird zum nächsten Prüfstein
Eutelsat lebt von der Mischung aus Satellitenbetrieb und Konnektivität. Der Konzern adressiert Video, Mobile Connectivity, Fixed Connectivity und Government Services – und genau dort verschieben sich die Gewichte. Besonders das LEO-Geschäft ist für Anleger der Hebel, weil es den Umbau des Unternehmens sichtbar macht.
Der Haken: Nicht alle Segmente ziehen im gleichen Tempo. Das Video-Geschäft blieb im Quartal schwach, und auch der Konzernumsatz insgesamt ging leicht zurück. Deshalb will der Markt jetzt sehen, ob das Wachstum bei LEO und bei den Konnektivitätsdiensten breit genug wird, um die Altlasten im Geschäftsmix zu überholen.
Was der Chart sagt
Die Aktie notiert mit 1,81 Euro über der 50-Tage-Linie bei 1,74 Euro, aber klar unter der 200-Tage-Linie bei 2,28 Euro. Das 20-Tage-Hoch liegt bei 2,09 Euro, das 20-Tage-Tief bei 1,35 Euro. Der Kurs bewegt sich damit weiter in einer volatilen Zone, zumal die durchschnittliche Tagesbewegung der letzten 60 Tage bei 3,4 Prozent liegt. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 4,56 Euro bleibt groß, das Tief von 1,35 Euro hat die Aktie aber bereits hinter sich gelassen.
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Zwei Szenarien
Über 2,09 Euro
Gelingt der Ausbruch über 2,09 Euro, bekommt der jüngste Rebound Anschluss. Dann rückt die Zone oberhalb der 50-Tage-Linie als tragfähige Basis in den Fokus.
Zurück unter 1,74 Euro
Fällt die Aktie wieder unter 1,74 Euro, verliert der aktuelle technische Halt an Gewicht. Dann wäre der jüngste Anlauf schnell wieder nur ein kurzer Zwischenstopp.
Unsere Entscheidung zu Eutelsat nach den Zahlen
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Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
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