Die Deutsche Rohstoff AG-Aktie (ISIN: DE000A0XYG76) hat gerade erst ein neues Allzeithoch markiert – und gestern Abend hat das Unternehmen eine Ad-hoc-Meldung veröffentlicht, die ich so in meiner über 20-jährigen Karriere selten gesehen habe. Das EBITDA-Ziel für 2026 wurde nicht leicht angepasst. Es wurde mehr als verdoppelt.
Von 115 bis 135 Millionen Euro auf rund 300 Millionen Euro. In einer einzigen Pressemitteilung. Das ist kein normales Quartalsergebnis – das ist ein Signal, das zeigt, dass hier etwas Fundamentales passiert, das der Markt offenbar noch nicht vollständig eingepreist hat. Ich verfolge diese Aktie seit Langem, und ich kenne solche Momente.
Ob der Kurs jetzt das Allzeithoch von 96,40 EUR hinter sich lässt und dreistellig wird – oder ob nach diesem explosiven Anstieg eine scharfe Konsolidierung droht – und was das für Ihr Depot in den nächsten 48 Stunden bedeutet – das lesen Sie direkt hier. Dieser Bericht gehört zu unserem Börsenbrief – aktuell noch kostenlos, aber nur solange Plätze frei sind.
Chartanalyse – Die entscheidenden Kursmarken
Die Deutsche Rohstoff AG notiert aktuell bei rund 95,00 EUR und hat damit in den letzten zwölf Monaten über 137 Prozent zugelegt – eine der stärksten Performances im deutschen Nebenwertesegment. Das frische Allzeithoch liegt bei 96,40 EUR vom 26. März 2026. Die erste Unterstützungszone liegt bei 88,00 bis 90,00 EUR, darunter wäre der Bereich um 82,00 EUR relevant. Auf der Oberseite ist die runde 100-EUR-Marke das nächste psychologische Ziel – ein Ausbruch darüber würde neues Territorium eröffnen. Das Momentum ist stark positiv, das Volumen zuletzt erhöht. Wer nach dem Allzeithoch einsteigt, setzt auf Fortsetzung einer bereits ausgeprägten Rallye.
Was wirklich dahinter steckt
Die Ad-hoc-Meldung vom 1. April 2026 ist die entscheidende Nachricht: Deutsche Rohstoff erhöht die EBITDA-Prognose für 2026 von ursprünglich 115 bis 135 Millionen Euro auf rund 300 Millionen Euro. Das ist mehr als eine Verdoppelung – und sie kommt, nachdem das Unternehmen bereits im März 2026 eine Beschleunigung des Bohrprogramms bekanntgegeben hat. Hintergrund ist die operative Stärke der US-Öl- und Gastöchter, insbesondere in Wyoming und Ohio. Hinzu kommt die Beteiligung an Almonty Industries – einem Wolframproduzenten, der seit dem Nasdaq-IPO im Juli 2025 als eigenständiger Wert gehandelt wird und den NAV der Deutsche Rohstoff AG erheblich beeinflusst.
Was Analysten hinter verschlossenen Türen sagen
Die Analystenabdeckung ist bei diesem Wert dünn – nur drei Institute verfolgen die Aktie aktiv, was typisch ist für kleine deutsche Nebenwerte. mwb Research hatte zuletzt ein Kaufrating mit einem Kursziel von 68,50 EUR – das ist inzwischen weit überholt. Die Frage, die hinter verschlossenen Türen gestellt wird: Warum ist das KGV bei 7 bis 8, wenn das EBITDA gerade auf 300 Millionen Euro angehoben wird? Die Antwort liegt in der Rohstoffpreisabhängigkeit – viele institutionelle Investoren scheuen den Öl- und Gassektor aus ESG-Gründen. Genau diese strukturelle Unterbewertung ist das Argument, das Kenner dieser Aktie seit Monaten beschäftigt. Das Kurspotenzial bis 110 EUR und darüber hinaus ist fundamental unterstützbar – wenn die Ölpreise stabil bleiben.
Meine klare Einschätzung
Diese Aktie ist das, was Börsenprofis eine „Earnings-Momentum-Story“ nennen: starke operative Zahlen, massive Prognoseerhöhung, Allzeithoch, KGV unter 10. Das klingt zu gut – und trotzdem ist es real. Das Risiko liegt in der Ölpreisabhängigkeit: Ein deutlicher Rückgang der WTI-Preise könnte die Prognose wieder kippen. Wer bereits investiert ist, sollte die 88-EUR-Marke als Absicherungspunkt definieren. Für Neueinsteiger gilt: Der Moment unmittelbar nach einer Prognoseerhöhung auf Allzeithoch-Niveau ist charttechnisch kein klassischer Einstiegszeitpunkt – warten Sie auf einen Rücksetzer in den Bereich 88 bis 90 EUR. Die 100-EUR-Marke ist das erste realistische Kursziel auf Sicht der nächsten Wochen.