CTS Eventim: Vor den Quartalszahlen bleibt der Analystenrückhalt stark – wie viel Spielraum bleibt?
Am 12. November legt CTS Eventim die Quartalsmitteilung vor, und die jüngsten Einschätzungen aus den Analystenhäusern halten den Fokus auf das Geschäft. Entscheidend wird nun, ob die Zahlen den Abstand zu den jüngsten Kursmarken verringern oder die Unsicherheit erst einmal bleibt.

Symbolbild. Kurs: Frankfurt, Stand 06.11., 08:55 Uhr
- UBS und JPMorgan bleiben bei positiven Einschätzungen, was dem Titel vor dem Bericht Rückenwind gibt (dpa-AFX Analyser).
- Bernstein hat das Kursziel zwar leicht gesenkt, sieht den Kapitalmarkttag am 20. November aber als wichtigeren Taktgeber (dpa-AFX Analyser).
- Die Aktie notiert über der 50-Tage- und 200-Tage-Linie, liegt seit Jahresbeginn aber deutlich im Minus.
Analysten halten dagegen UBS hat CTS Eventim am 3. November auf „Buy“ mit einem Kursziel von 100 Euro belassen. Die Bank verweist in ihrer Studie auf Daten zu Ausgaben, Preisfestlegungen und Ticketverkäufen rund um Live-Events in Europa, besonders auf ein Oasis-Konzert 2027 (dpa-AFX Analyser).
Schon am Montag hatte Bernstein Research das Kursziel von 85 auf 84 Euro gesenkt, die Einstufung aber bei „Outperform“ gelassen. JPMorgan blieb am 2. November vor den Zahlen zum dritten Quartal bei „Overweight“ und einem Kursziel von 95 Euro (dpa-AFX Analyser).
Gratis-ReportAktien mit verlässlicher Ausschüttung3 Aktien mit Kaufzone, Stopp und KurszielKostenlos als PDFSofort per E-MailReport gratis anfordern →👆
Warum der Kapitalmarkttag jetzt wichtiger wird
Bei CTS Eventim rückt nicht nur der Quartalsbericht näher, sondern auch der Kapitalmarkttag in Mailand. Bernstein schreibt, dass dort mehr Klarheit über das langfristige Gewinnwachstum und die Kapitalallokation kommen dürfte – also darüber, wie der Konzern zwischen Investitionen in Veranstaltungsorte, Akquisitionen und Rendite für Aktionäre abwägt (dpa-AFX Analyser).
Genau das macht die Aktie gerade so sensibel für neue Aussagen aus dem Management. Der Markt will wissen, ob das Ticketgeschäft weiter trägt, wie robust die Nachfrage bleibt und ob der Konzern den jüngsten Bewertungsabschlag schrittweise wieder abbauen kann.
Was die Analysten sagen
| Datum | Haus | Urteil | Kursziel | Potenzial |
|---|---|---|---|---|
| 05.11. | Deutsche Bank | Buy | 100,00 € | +60 % |
| 03.11. | UBS | Buy | 100,00 € | +60 % |
| 03.11. | Bernstein | Outperform | 84,00 € | +34 % |
| 02.11. | JPMorgan | Overweight | 95,00 € | +52 % |
| 13.10. | Goldman Sachs | Neutral | 68,00 € | +9 % |
| 30.09. | Jefferies | Buy | 100,00 € | +60 % |
| 26.08. | DZ Bank | Kaufen | – | |
| 21.08. | Berenberg | Buy | 88,00 € | +41 % |
Sieben von acht Häusern sind laut Liste positiv gestimmt. Die Kursziele reichen von 68 bis 100 Euro, der Mittelwert liegt bei 90,71 Euro. Am skeptischsten ist Goldman Sachs mit „Neutral“ und 68 Euro, während UBS und Deutsche Bank Research jeweils 100 Euro ansetzen.
Was der Chart sagt
Der Kurs steht bei 62,48 € und damit über der 50-Tage-Linie bei 58,77 € sowie über der 200-Tage-Linie bei 59,04 €. Die Spanne der letzten 20 Handelstage reicht von 56,89 € bis 65,79 €. Zum 52-Wochen-Hoch bei 85,93 € fehlen 27 %.
Einstieg, Stopp und Ziel stehen in unserer Entscheidung direkt unter dem Artikel.
Zwei Szenarien
Über 85,93 €
Schafft CTS Eventim den Sprung über 85,93 € (52-Wochen-Hoch), wäre die nächste Hürde genommen. Erst dann bekäme die Erholung Rückenwind.
Unter 59,04 €
Rutscht CTS Eventim unter die Unterstützung bei 59,04 €, wird es eng. Unser Stopp läge bei 57,86 €.
Unsere Entscheidung vor den Zahlen
Nach der Anmeldung lesen Sie, wie wir CTS Eventim mit konkreten Marken und klarer Risiko-Grenze einordnen.
Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
Das könnte Sie auch interessieren
Gratis-ReportAktien mit verlässlicher AusschüttungReport gratis anfordern →
Siemens Energy · Nordex · NelNordex vor Siemens Energy und Nel: Der Termin macht den Windtitel zum klaren TaktgeberWeiterlesen →
SAP · TeamViewer · NemetschekNemetschek hängt SAP und TeamViewer ab: JPMorgan sieht Luft nach obenWeiterlesen →
Deutsche BankDeutsche Bank glänzt mit Rekordzahlen: Warum die Aktie noch nicht am Hoch stehtWeiterlesen → 




