CrowdStrike, Palo Alto Networks, Fortinet: Diese Cybersecurity-Aktie hat jetzt die besten Karten
Drei Namen, drei sehr unterschiedliche Verläufe: Palo Alto Networks führt seit Jahresbeginn, Fortinet hängt nach dem jüngsten Absturz zwischen Hoffnung und Druck, und CrowdStrike muss sich aus dem Tief erst wieder herausarbeiten. Eine einzelne Nachricht erklärt das nicht.

Symbolbild
- CrowdStrike bleibt der schwächste Wert im Trio und sucht nach einem Boden, nachdem die Aktie den Markt zuletzt klar enttäuscht hat.
- Palo Alto Networks liegt seit Jahresbeginn vorn und geht mit dem stärksten Lauf in dieses Vergleichsbild.
- Fortinet ist nach dem scharfen Rücksetzer der auffälligste Aufholkandidat, auch wenn der Kurs zuletzt deutlich unter Druck stand.
Unser Favorit unter den drei Cybersecurity-Aktien
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Klarer Split Rückenwind kommt bei allen drei Aktien aus dem gleichen Feld: Cybersecurity bleibt eng mit KI, Partnerprogrammen und Sicherheitsarchitektur verknüpft. CrowdStrike meldete die Ausweitung der Zusammenarbeit mit NVIDIA auf Software bis Silicon, während Palo Alto Networks ein unerbetenes Mini-Tender-Angebot zurückweist und Fortinet mit NEC einen neuen Preferred-Services-Partner meldet (Business Wire; PR Newswire; JCN Newswire).
An der Börse sieht das Bild deutlich anders aus. Palo Alto Networks hält sich mit +104,0 % seit Jahresbeginn klar am besten, CrowdStrike liegt bei −44,8 %, und Fortinet bringt nach dem jüngsten Rutsch zwar noch +74,7 % aufs Jahr, wirkt aber nach dem Kurssturz am schwächsten.
Die drei im Vergleich
| Aktie | Kurs | Heute | Seit Jan. | zum Hoch | Analysten* |
|---|---|---|---|---|---|
| CrowdStrike | 244,68 USD | +1,2 % | −46,1 % | −69 % | – |
| Palo Alto Networks | 350,20 USD | −0,4 % | +95,2 % | −19 % | – |
| Fortinet | 128,11 USD | +1,5 % | +64,5 % | −35 % | – |
* Kaufempfehlungen von allen aktuellen Einstufungen · Potenzial zum mittleren Kursziel (dpa-AFX Analyser)
Seit Jahresbeginn liegt Palo Alto Networks vorn (+95,2 %), CrowdStrike bildet das Schlusslicht (−46,1 %).
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CrowdStrike: KI-News, aber der Chart bleibt unter Druck
Die jüngste Nachricht liefert Stoff für die Bullen: CrowdStrike erweitert die Zusammenarbeit mit NVIDIA und will Falcon Guardian mit OpenShell und später mit Sentry verbinden, um KI-Sicherheit von Software bis in die Hardware zu ziehen (Business Wire, 02.11.). Dazu kam kurz davor die Meldung über 70 Partner-Sponsoren für die ausverkaufte Fal.Con Europe 2026, was die Bindung im Ökosystem unterstreicht (Business Wire, 29.10.).
CrowdStrike steht bei 244,68 USD und damit über der 50-Tage-Linie bei 242,33 USD, seit Jahresbeginn ein Minus von 46,1 %. Zum 52-Wochen-Hoch fehlen 69 %.
Palo Alto Networks: Abwehrreaktion statt Nebengeräusch
Palo Alto Networks hat auf ein unaufgefordertes Mini-Tender-Angebot von Tutanota reagiert und den Aktionären geraten, dieses Angebot nicht anzunehmen. Laut Mitteilung betrifft es bis zu 250.000 Aktien zu 450,00 USD je Aktie in bar; die Gesellschaft distanziert sich klar von dem Vorstoß (PR Newswire, 30.10.).
Palo Alto Networks steht bei 350,20 USD und damit unter der 50-Tage-Linie bei 372,01 USD, seit Jahresbeginn ein Plus von 95,2 %. Zum 52-Wochen-Hoch fehlen 19 %.
Einstieg, Stopp und Ziel stehen in unserer Entscheidung oben im Artikel.
Fortinet: Der härteste Rücksetzer, aber auch die tiefste Bewertung im Bild
Fortinet bekam nach den Zahlen und schwächeren Ausblicken den härtesten Schlag ab; die dpa-AFX-Meldung beschreibt deutliche Verluste im Sektor, wobei Fortinet zeitweise mehr als ein Fünftel nachgab (dpa-AFX, 29.10.). Am 02.11. kam immerhin eine frische Partnernachricht dazu: NEC erhielt den Engage Preferred Services Partner-Status im Fortinet-Programm (JCN Newswire).
Fortinet steht bei 128,11 USD und damit unter der 50-Tage-Linie bei 170,32 USD, seit Jahresbeginn ein Plus von 64,5 %. Zum 52-Wochen-Hoch fehlen 35 %.
Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
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