CoStar: Gewinnsprung und Vexcel-Kauf belasten die Aktie weiter
CoStar hat im dritten Quartal einen Gewinn von 74 Millionen Dollar gemeldet, nach einem Verlust von 31 Millionen Dollar vor einem Jahr. Gleichzeitig kündigte der Konzern den Kauf von Vexcel für rund 730 Millionen Dollar an – die Aktie reagierte trotzdem mit Schwäche.

Symbolbild. Kurs: NYSE/Nasdaq, Stand 30.10., 15:15 Uhr
- Der Umsatz kletterte auf 952 Millionen Dollar, nach 834 Millionen Dollar im Vorjahr.
- Nachbörslich fiel die Aktie am 27. Oktober zunächst deutlich, inzwischen notiert sie bei 29,68 Dollar.
- Heute liegt CoStar 5,5 Prozent im Plus, auf Wochensicht aber weiter 12,5 Prozent im Minus.
Gewinn rauf, Aktie schwach. CoStar Group hat für das dritte Quartal 2026 einen Nettogewinn von 74 Millionen Dollar gemeldet, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 31 Millionen Dollar in den Büchern stand. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,18 Dollar, der Umsatz bei 952 Millionen Dollar, wie AFX News am 27. Oktober berichtete.
Am selben Tag bestätigte CoStar den Kauf von Vexcel für rund 730 Millionen Dollar in bar (Business Wire). Die Aktie rutschte nach der Zahlenvorlage und der Transaktion im nachbörslichen Handel ab. Der Markt fokussiert damit nicht nur auf den Gewinnsprung, sondern auch auf die Frage, ob der teure Zukauf schnell genug zusätzlichen Wert schafft.
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Der Deal trifft auf hohe Erwartungen
CoStar verdient sein Geld mit digitalen Immobilienmarktplätzen, Daten und Analyseangeboten. Vexcel soll die Plattform mit Luftbildern, Geodaten und zusätzlichen KI-basierten Datenfeldern stärken. Genau deshalb schaut der Markt jetzt sehr genau darauf, ob der Konzern mit dem Zukauf seine Datenbasis und die Reichweite im Geschäft mit Immobilieninformationen ausbauen kann.
Die Zahlen selbst waren solide: Der Umsatz wuchs, das operative Ergebnis drehte ins Plus und auch die ersten neun Monate fielen deutlich besser aus als im Vorjahr. Trotzdem bleibt die Aktie unter Druck, weil die Auftragseingänge schwach aufgenommen wurden und der Markt den Vexcel-Kauf erst noch verdauen muss. Kurzfristig zählt daher weniger der Gewinnsprung als die Frage, ob CoStar die Wachstumsstory sauber fortsetzen kann.
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Die Aktie notiert bei 29,68 Dollar und damit unter der 50-Tage-Linie bei 30,37 Dollar sowie klar unter der 200-Tage-Linie bei 36,84 Dollar. Das 20-Tage-Hoch liegt bei 35,63 Dollar, das 20-Tage-Tief bei 26,86 Dollar. Der Kurs ist damit zwar vom Tief weg, bleibt aber deutlich unter dem alten Trendbild. Die durchschnittliche Tagesbewegung der letzten 60 Tage liegt bei 2,5 Prozent.
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Zwei Szenarien
Zurück über 30 Dollar
Hält CoStar die Zone um 29,68 Dollar und arbeitet sich über 30,37 Dollar zurück, rückt das 20-Tage-Hoch bei 35,63 Dollar wieder in Reichweite. Dann hätte der Markt den Gewinnsprung und den Deal vorerst verdaut.
Bruch der Unterstützung
Fällt die Aktie unter 26,86 Dollar, wird der Stopp bei 26,32 Dollar schnell zum Thema. Dann kippt das kurzfristige Bild erneut und der Rückgang seit Jahresbeginn würde sich fortsetzen.
Unsere Entscheidung zu CoStar
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Quellen: Business Wire (29.10.), AFX News (27.10.), Business Wire (27.10.); Kursdaten EODHD (NYSE/Nasdaq), Stand 30.10., 15:15 Uhr. Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
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