Brazil RES im Check: PFS-Start in Brasilien – der Chart bleibt schwach
Brazil RES bekommt mit dem Start der Vor-Machbarkeitsstudie in Brasilien einen neuen Impuls. Für die Aktie zählt nun, ob aus dem Projektfortschritt mehr wird als nur ein weiterer Arbeitsschritt am Schreibtisch und auf der Bohrplattform.

Symbolbild. Kurs: Frankfurt, Stand 06.11., 08:09 Uhr
- Das Unternehmen meldet den Beginn einer Vor-Machbarkeitsstudie und eines 6.000 Meter langen Infill-Bohrprogramms in São Jorge (IR-WORLD, 02.11.; CNW, 06.11.).
- Die Bohrungen sollen die vorhandene Ressource besser absichern und eine aktualisierte Ressourcenschätzung stützen.
- Der Kurs bleibt trotzdem klar unter den wichtigen Durchschnittslinien – der Markt verlangt also mehr als nur den nächsten Studienmeilenstein.
PFS statt Fantasie Brazil RES hat in São Jorge in Brasilien den Start einer Vor-Machbarkeitsstudie und eines geplanten 6.000 Meter umfassenden Infill-Diamantkernbohrprogramms gemeldet (IR-WORLD, 02.11.; CNW, 06.11.). Drei Bohrgeräte sind laut Unternehmen bereits im Einsatz, um zusätzliche Daten für eine aktualisierte Mineralressource zu liefern.
Unsere Entscheidung zu Brazil RES
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Der Blick richtet sich damit auf die Qualität der bestehenden Ressourcen und auf die nächste Stufe der Projektentwicklung. Für den Markt ist das erst einmal ein klassischer Fortschritt im Explorationszyklus – mit der Hoffnung, dass aus dem Projekt mehr Substanz wird.
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Warum der Projektfortschritt zählt
Das Unternehmen will mit den neuen Bohrdaten die Zuverlässigkeit der vorhandenen abgeleiteten Ressourcen stärken und sie in die Kategorie „angezeigt“ hochstufen. Genau solche Schritte sind für ein Goldprojekt wichtig, weil sie die Basis für spätere wirtschaftliche Bewertungen und die weitere Planung verbreitern.
Gleichzeitig zeigt die Meldung auch, worauf Anleger nun achten: auf die nächsten Daten aus dem Bohrprogramm, auf mögliche Verbesserungen der Ressourcengrundlage und auf die Frage, ob das Projekt im weiteren Verlauf mehr Vertrauen gewinnt. Ohne solche Fortschritte bleibt die Aktie anfällig für Enttäuschungen.
Was der Chart sagt
Die Aktie notiert deutlich unter der 50-Tage-Linie bei 0,784 EUR und auch unter der 200-Tage-Linie bei 0,945 EUR. Wichtig ist nun die Unterstützung bei 0,603 EUR; darunter würde das Bild noch fragiler. Ein erster technischer Rücklauf hätte Platz bis zum 20-Tage-Hoch bei 0,768 EUR. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 1,90 EUR bleibt groß.
Einstieg, Stopp und Ziel stehen in unserer Entscheidung oben im Artikel.
Zwei Szenarien
Rücklauf bis 0,768
Wenn der Markt den PFS-Start als echten Fortschritt wertet, kann die Aktie Richtung 0,768 EUR laufen. Dort liegt das 20-Tage-Hoch; darüber würde sich das Chartbild spürbar aufhellen.
Bruch der 0,603
Fällt der Kurs unter 0,603 EUR, wird die Unterstützung gebrochen und der Druck dürfte zunehmen. Dann droht ein Test tieferer Marken, während der jüngste Nachrichtenimpuls verpufft.
Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
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