Redcare Pharmacy: E-Rezept-Boom treibt Umsatz – die Aktie bleibt unter Spannung
Redcare Pharmacy hat zuletzt mit einem kräftigen Wachstum im E-Rezept-Geschäft auf sich aufmerksam gemacht. Dazu kommen gleich mehrere frische Analystenstimmen – und die Aktie kämpft weiter um den richtigen Kurs.

Symbolbild. Kurs: Frankfurt, Stand 06.11., 17:07 Uhr
- Redcare meldete am 7. November eine starke Entwicklung im Deutschlandgeschäft rund um das E-Rezept (dpa-AFX).
- Jefferies und Berenberg bleiben bei Buy; beide sehen weiter Spielraum nach oben (dpa-AFX-Analyser).
- Der Kurs liegt zuletzt unter dem 20-Tage-Hoch, aber klar über der 50- und 200-Tage-Linie.
E-Rezept bringt Schwung Redcare Pharmacy hat am 7. November mit einer frischen Nachricht zum Geschäft mit dem E-Rezept für Aufmerksamkeit gesorgt. Laut dpa-AFX wächst das Deutschlandgeschäft rund um das elektronische Rezept kräftig, was die Umsatzentwicklung der Online-Apotheke stützt.
Unsere Entscheidung vor den nächsten Terminen
Was wir bei Redcare jetzt aus den jüngsten Nachrichten, Analystenstimmen und Marken ableiten – mit konkreten Einstiegs- und Stoppzonen.
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Am selben Tag haben auch Deutsche Bank Research und Berenberg ihre positive Sicht bestätigt. Der Markt bekommt damit gleich mehrere Gründe, die Aktie weiter auf der Watchlist zu halten – auch wenn der Kurs zuletzt etwas zurückgekommen ist.
Der Markt schaut auf Wachstum und Profitabilität
Für Redcare bleibt das E-Rezept der zentrale Hebel. Die Online-Apotheke lebt davon, mehr aktive Kund:innen zu gewinnen, sie oft zurückzubringen und das Geschäft in den Kernmärkten tiefer zu verankern. Genau deshalb fallen Meldungen über Kundenwachstum und hohe Wiederbestellraten an der Börse sofort auf fruchtbaren Boden.
Wichtig ist aber nicht nur der Umsatz, sondern die Frage, wie stabil dieses Wachstum bleibt. Nach den Quartalszahlen und dem jüngsten Schwung im E-Rezept-Geschäft will der Markt sehen, ob Redcare die Dynamik halten kann, ohne dass der Preisdruck im Online-Apothekenmarkt zu groß wird.
Was die Analysten sagen
| Datum | Haus | Urteil | Kursziel | Potenzial |
|---|---|---|---|---|
| 03.11. | Jefferies | Buy | 97,00 € | +37 % |
| 03.11. | MPCM | Buy | 125,00 € | +76 % |
| 30.10. | Deutsche Bank | Buy | 104,00 € | +46 % |
| 30.10. | Berenberg | Buy | 102,00 € | +44 % |
| 29.10. | UBS | Neutral | 74,00 € | +4 % |
| 29.10. | Baader Bank | Buy | 85,00 € | +20 % |
| 31.07. | Warburg Research | Positiv | 116,00 € | +63 % |
Von den sieben genannten Häusern sind fünf positiv gestimmt. Die Kursziele reichen von 74,00 bis 125,00 Euro, der Schnitt liegt bei 100,43 Euro und damit deutlich über dem aktuellen Kurs. Besonders optimistisch bleibt MPCM mit 125,00 Euro, während UBS mit 74,00 Euro am vorsichtigsten ist.
Was der Chart sagt
Der Kurs von Redcare Pharmacy notierte zuletzt bei 71,03 Euro und damit unter dem 20-Tage-Hoch von 79,84 Euro. Gleichzeitig liegt die Aktie über der 50-Tage-Linie bei 67,14 Euro und über der 200-Tage-Linie bei 58,06 Euro. Das 20-Tage-Tief bei 69,78 Euro rückt damit als erste Marke in den Fokus. Gelingt ein neuer Anlauf an das Hoch, wäre der Weg charttechnisch wieder freier.
Einstieg, Stopp und Ziel stehen in unserer Entscheidung oben im Artikel.
Zwei Szenarien
Rückkehr zum Hoch
Hält die Aktie die Zone um 69,78 Euro und baut wieder Druck auf, könnte der Anlauf an 79,84 Euro zügig zurück auf die Agenda kommen. Oberhalb dieser Marke wäre das jüngste Hoch wieder in Reichweite.
Bruch der Unterstützung
Fällt Redcare unter 69,78 Euro, rückt die 50-Tage-Linie bei 67,14 Euro als nächste Orientierung ins Bild. Darunter würde der kurzfristige Schwung deutlich an Kraft verlieren.
Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
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