Deutsche Wohnen, Patrizia und Instone: Die drei Immobilien-Aktien zwischen Analystenrückenwind, Zukauf und Termindruck
Deutsche Wohnen bekommt frischen Rückenwind von Deutsche Bank Research, Patrizia stellt sich vor den anstehenden Quartalszahlen mit einem Ausbau im Lebensmittelbereich, und Instone bleibt ohne Analystenstimme auf die eigenen Termine angewiesen. Am weitesten vor kommt dabei die Aktie mit dem klarsten Prüfstein.

Symbolbild
- Deutsche Wohnen hält sich nach der Buy-Einstufung von Deutsche Bank Research aus dem 03.11. über Wasser und bleibt im Vergleich der Favorit mit dem besten Chance-Risiko-Profil.
- Patrizia profitiert von dem Ausbau der Plattform für Lebensmitteleinzelhandel mit 24 Lidl-Märkten in Frankreich, Italien und Spanien und rückt damit vor die anstehenden Zahlen.
- Instone hat derzeit weder eine Analystenstütze noch frische Nachricht aus dem Geschäft; hier bestimmen die kommenden Termine das Bild.
5,36 Euro als Test Gestiegene Marktzinsen drücken den europäischen Immobiliensektor, weil sie die Finanzierung verteuern und Portfolios belasten, schreibt Deutsche Bank Research in ihrer Studie vom 03.11. (dpa-AFX-Analyser).
Im Kursbild laufen die drei Titel auseinander: Deutsche Wohnen hält sich über dem 20-Tage-Tief, Patrizia arbeitet sich an die kurzfristigen Marken heran, Instone notiert deutlich unter allen wichtigen Linien.
Die drei im Vergleich
| Aktie | Kurs | Heute | Seit Jan. | zum Hoch | Analysten* |
|---|---|---|---|---|---|
| Deutsche Wohnen | 16,02 € | +0,4 % | −21,7 % | −33 % | 1/1 · +12 % |
| Patrizia | 6,63 € | +0,5 % | −18,0 % | −26 % | 4/4 · +58 % |
| Instone | 5,44 € | +0,7 % | −29,8 % | −47 % | – |
* Kaufempfehlungen von allen aktuellen Einstufungen · Potenzial zum mittleren Kursziel (dpa-AFX Analyser)
Seit Jahresbeginn liegt Patrizia vorn (−18,0 %), Instone bildet das Schlusslicht (−29,8 %).
Gratis-ReportAktien mit verlässlicher Ausschüttung3 Aktien mit Kaufzone, Stopp und KurszielKostenlos als PDFSofort per E-MailReport gratis anfordern →👆
Deutsche Wohnen: Stütze durch Buy, aber der Druck bleibt
Die Deutsche Bank Research bleibt bei Buy, hat das Kursziel aber von 23 auf 18 Euro gesenkt. Als Grund nennt das Haus die höheren Marktzinsen, die für Immobilienfirmen mehr Finanzierungskosten und schwächere Bewertungen bedeuten können (dpa-AFX-Analyser, 03.11.).
Deutsche Wohnen steht bei 16,02 € und damit über der 50-Tage-Linie bei 15,93 €, seit Jahresbeginn ein Minus von 21,7 %. Zum 52-Wochen-Hoch fehlen 33 %.
Patrizia: Zukauf stärkt das Lebensmitteleinzelhandels-Geschäft
Patrizia hat nach eigenen Angaben die Plattform für Lebensmitteleinzelhandel mit dem Kauf von 24 neu errichteten Lidl-Märkten in Frankreich, Italien und Spanien erweitert (Mein Geld, 05.11.). Der Zukauf passt zum Fokus auf widerstandsfähige Immobiliensegmente und macht das Portfolio in diesem Bereich breiter.
Patrizia steht bei 6,63 € und damit unter der 50-Tage-Linie bei 6,75 €, seit Jahresbeginn ein Minus von 18,0 %. Zum 52-Wochen-Hoch fehlen 26 %.
Einstieg, Stopp und Ziel stehen in unserer Entscheidung direkt unter dem Artikel.
Instone: Schwächster Kurs, klarer Favorit
Instone meldet am 02.11. mehrere Korrekturen zu Stimmrechtsmitteilungen, dazu liegt seit dem 30.10. die Meldung über eine gesenkte Prognose wegen des schwachen Transaktionsumfelds vor (EQS Group, DEAL-Magazin). Das ist die schwerste Nachrichtenlage im Trio.
Instone steht bei 5,44 € und damit unter der 50-Tage-Linie bei 6,30 €, seit Jahresbeginn ein Minus von 29,8 %. Zum 52-Wochen-Hoch fehlen 47 %.
Unser Favorit unter den drei Immobilien-Aktien
Nach der Anmeldung erhalten Sie den Favoriten mit Einstieg, Stopp und Ziel aus dem konkreten Plan.
Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
Das könnte Sie auch interessieren
Gratis-ReportAktien mit verlässlicher AusschüttungReport gratis anfordern →
Siemens Energy · Nordex · NelNordex vor Siemens Energy und Nel: Der Termin macht den Windtitel zum klaren TaktgeberWeiterlesen →
SAP · TeamViewer · NemetschekNemetschek hängt SAP und TeamViewer ab: JPMorgan sieht Luft nach obenWeiterlesen →
Deutsche BankDeutsche Bank glänzt mit Rekordzahlen: Warum die Aktie noch nicht am Hoch stehtWeiterlesen → 




