E.on vor Quartalsmitteilung: Netzgeschäft stützt, doch die Latte liegt hoch
E.on meldet die nächste Quartalsmitteilung am 11. November, und der Markt schaut schon auf die Botschaft dahinter. Die Frage ist, ob das Netzgeschäft genug Rückenwind liefert, um die Erwartungen zu tragen.

Symbolbild. Kurs: Frankfurt, Stand 04.11., 08:02 Uhr
- Jefferies bleibt bei Buy und nennt 22,70 Euro als Kursziel, was die freundliche Sicht auf den Konzern untermauert (dpa-AFX Analyser).
- Die Aktie notiert über der 50-Tage-Linie und der 200-Tage-Linie, doch zuletzt hat sie auf Sicht von fünf Tagen etwas nachgegeben.
- Am 11. November kommt die Quartalsmitteilung mit Stichtag Q3, dann rückt wieder die operative Entwicklung in den Fokus.
Unsere Entscheidung zu E.on nach dem Jefferies-Urteil
Nach der Anmeldung sehen Sie den konkreten Handelsplan mit den exakten Marken für Einstieg, Stopp und Ziel.
22,70 Euro im Blick 22,70 Euro Kursziel: Jefferies hat die Einstufung für E.on auf „Buy“ belassen und verweist auf das Potenzial höherer Investitionen, wenn die Regulierung angemessene Renditen erlaubt. Das steht in einem am 2. November vorliegenden Kommentar von Ahmed Farman (dpa-AFX Analyser).
Der Analyst sieht in den Netzentwicklungsplänen der Betreiber überregionaler Transport- und Übertragungsnetze bereits einen ersten Einblick in die Chancen für den Energiekonzern. Für E.on ist das ein freundlicher Rückenwind, aber noch kein neuer Beweis.
Gratis-ReportWer von der Energiewende wirklich profitiert3 Aktien mit Kaufzone, Stopp und KurszielKostenlos als PDFSofort per E-MailReport gratis anfordern →👆
Die Regulierung bleibt der eigentliche Hebel
E.on ist als Netzbetreiber eng an der Entwicklung der Energiewende gekoppelt. Genau deshalb achten Anleger auf jede neue Aussage zu Investitionen, Renditen und regulatorischem Rahmen. Wenn sich die Bedingungen verbessern, kann das die Ertragsbasis spürbar stützen; wenn nicht, bleibt viel Hoffnung im Modell.
Jefferies ist mit dem positiven Blick nicht allein. In der Analystenliste stehen neben der neuen Buy-Bestätigung mehrere weitere freundliche Urteile, darunter JPMorgan mit Overweight, Berenberg mit Buy und UBS mit Buy. Die Spanne der Kursziele reicht bis 22,70 Euro, der Durchschnitt liegt bei 20,64 Euro.
Was die Analysten sagen
| Datum | Haus | Urteil | Kursziel | Potenzial |
|---|---|---|---|---|
| 02.11. | Jefferies | Buy | 22,70 € | +24 % |
| 28.10. | JPMorgan | Overweight | 21,70 € | +18 % |
| 21.10. | Bernstein | Outperform | 20,20 € | +10 % |
| 28.09. | Berenberg | Buy | 21,00 € | +14 % |
| 07.09. | UBS | Buy | 20,00 € | +9 % |
| 17.08. | Deutsche Bank | Buy | 20,50 € | +12 % |
| 14.08. | RBC | Neutral | 19,00 € | +4 % |
| 14.08. | Barclays | Equal Weight | 20,00 € | +9 % |
Von acht aktuellen Einschätzungen sind sechs positiv. Die freundlichsten Häuser liegen klar über dem Kurs, am höchsten steht Jefferies mit 22,70 Euro; zurückhaltender sind RBC mit 19,00 Euro und Barclays mit 20,00 Euro. Die jüngste Änderung kam von Jefferies, die ihre positive Sicht am 2. November bestätigt hat.
Was der Chart sagt
Der Kurs steht bei 18,34 € und damit über der 50-Tage-Linie bei 17,62 € sowie über der 200-Tage-Linie bei 18,34 €. Die Spanne der letzten 20 Handelstage reicht von 16,64 € bis 19,08 €. Zum 52-Wochen-Hoch bei 20,49 € fehlen 10 %.
Einstieg, Stopp und Ziel stehen in unserer Entscheidung oben im Artikel.
Zwei Szenarien
Über 20,49 €
Schafft E.on den Sprung über 20,49 € (52-Wochen-Hoch), wäre die nächste Hürde genommen. Erst dann bekäme die Erholung Rückenwind.
Unter 17,62 €
Rutscht E.on unter die Unterstützung bei 17,62 €, wird es eng. Unser Stopp läge bei 17,26 €.
Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
Das könnte Sie auch interessieren
Gratis-ReportWer von der Energiewende wirklich profitiertReport gratis anfordern →
Siemens Energy · Nordex · NelNordex vor Siemens Energy und Nel: Der Termin macht den Windtitel zum klaren TaktgeberWeiterlesen →
SAP · TeamViewer · NemetschekNemetschek hängt SAP und TeamViewer ab: JPMorgan sieht Luft nach obenWeiterlesen →
Deutsche BankDeutsche Bank glänzt mit Rekordzahlen: Warum die Aktie noch nicht am Hoch stehtWeiterlesen → 




