MS Industrie nach Serbien-Zukauf: Diese Marke entscheidet jetzt
MS Industrie hat mit dem Mehrheitszuschlag bei IDAS einen neuen Baustein ins Geschäft gelegt, und mehrere Research-Häuser reagieren bereits darauf. Für die Aktie rückt damit eine Zone in den Blick, an der sich zeigt, ob der jüngste Schub trägt.

Symbolbild. Kurs: Frankfurt, Stand 03.11., 15:25 Uhr
- MS XTEC hat die Mehrheit an IDAS in Serbien übernommen; das ergänzt das Produktionsnetzwerk des Konzerns.
- Montega und GBC haben die Transaktion zum Anlass für frische Einschätzungen genommen.
- Chartseitig steht die Aktie nach dem Anstieg nun direkt vor einer Marke, an der sich der weitere Weg entscheiden kann.
Mehrheit in Serbien MS Industrie hat am 4. November gemeldet, dass die Tochter MS XTEC 51 Prozent an der IDAS d.o.o. im serbischen Mol übernommen hat. Die übrigen 49 Prozent bleiben bei dem bisherigen Gesellschafter Jovan Pejic, wie das Unternehmen mitteilte (EQS-News).
Mit dem Zukauf bekommt MS Industrie einen dritten Fertigungsstandort neben Trossingen und Charlotte. Montega sieht darin eine sinnvolle Verstärkung des Netzwerks und hob das Kursziel von 2,20 auf 2,40 Euro an; GBC sieht ebenfalls eine Aufwertung durch den Schritt (EQS Group, 04.11.).
Gratis-ReportAktien mit verlässlicher Ausschüttung3 Aktien mit Kaufzone, Stopp und KurszielKostenlos als PDFSofort per E-MailReport gratis anfordern →👆
Warum der Zukauf für die Aktie zählt
IDAS ist nach den Angaben aus der Research-Mitteilung seit mehr als 55 Jahren in der Präzisionsfertigung aktiv und produziert hochpräzise Metallkomponenten, Industriemodule und Baugruppen, vor allem für die pharmazeutische Verpackungs- und Prozessindustrie. Für MS Industrie ist das mehr als nur ein weiterer Standort: Das Unternehmen erweitert damit sein Fertigungsspektrum und die Kundenbasis.
Am Markt kommt es jetzt darauf an, ob aus der Übernahme mehr als ein Einmaleffekt wird. Entscheidend ist, ob die Integration sauber läuft und ob sich die zusätzliche Fertigung in den kommenden Quartalen in der Wahrnehmung der Anleger niederschlägt. Genau deshalb bleibt die Aktie an der nächsten Widerstandszone spannend.
Was der Chart sagt
Die Aktie notierte zuletzt bei 1,31 Euro und damit über der 50-Tage-Linie bei 1,26 Euro sowie über der 200-Tage-Linie bei 1,25 Euro. Der Abstand zum 20-Tage-Hoch bei 1,47 Euro ist noch da, zugleich hat sich der Kurs über dem 20-Tage-Tief bei 1,20 Euro stabilisiert. Damit liegt die nächste echte Hürde klar bei 1,47 Euro; darunter wird die Zone um 1,26 Euro zur wichtigen Unterstützung. Die durchschnittliche Tagesbewegung der letzten 60 Tage beträgt 1,6 Prozent.
Einstieg, Stopp und Ziel stehen in unserer Entscheidung direkt unter dem Artikel.
Zwei Szenarien
Weg zum Hoch
Bleibt der Kurs über 1,26 Euro, rückt das 20-Tage-Hoch bei 1,47 Euro wieder in Reichweite. Der Zukauf liefert dafür die Story, der Markt muss sie jetzt nur noch bestätigen.
Rückfall in die Mitte
Fällt die Aktie unter 1,26 Euro, verliert der jüngste Schwung schnell an Kraft. Dann wäre die Zone um 1,20 Euro der erste Bereich, an dem Käufer wieder Farbe bekennen müssten.
Unsere Entscheidung nach dem Serbien-Zukauf
Was wir mit MS Industrie jetzt tun – mit klaren Marken für Einstieg, Stopp und Ziel.
Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
Das könnte Sie auch interessieren
Gratis-ReportAktien mit verlässlicher AusschüttungReport gratis anfordern →
Siemens Energy · Nordex · NelNordex vor Siemens Energy und Nel: Der Termin macht den Windtitel zum klaren TaktgeberWeiterlesen →
SAP · TeamViewer · NemetschekNemetschek hängt SAP und TeamViewer ab: JPMorgan sieht Luft nach obenWeiterlesen →
Deutsche BankDeutsche Bank glänzt mit Rekordzahlen: Warum die Aktie noch nicht am Hoch stehtWeiterlesen → 




