Wienerberger im Check: Prognose gekappt, doch die Aktie hält dagegen
Wienerberger hat die Erwartungen erneut zurückgenommen, und trotzdem reagiert der Kurs erstaunlich fest. Warum das Papier trotz der frischen Belastung nicht ins Rutschen kommt, bleibt die spannende Frage.

Symbolbild. Kurs: Xetra, Stand 03.11., 15:46 Uhr
- ORF meldete am 02.11. eine erneute Kappung der Prognose bei Wienerberger, was den Druck auf die Ergebniserwartungen erhöht.
- Die Aktie legte trotz der Nachricht zu und zeigt damit, dass der Markt die Schwäche offenbar schon teilweise eingepreist hat.
- Zusätzliche Stimmrechtsmeldungen von UBS Group AG aus Zürich liefern zwar Hintergrund, erklären den Kursimpuls aber nicht allein.
Prognose gekappt, Kurs stark Wienerberger hat laut ORF die Prognose erneut gesenkt. Das ist für den Baustoffkonzern eine klare Belastung, weil der Markt auf Stabilisierung statt auf neue Rückschläge gehofft hatte.
Gleichzeitig setzte die Aktie am Montag spürbar nach oben und notierte zum Handelsschluss deutlich fester. Die jüngsten Stimmrechtsmeldungen von UBS Group AG aus Zürich ändern daran nichts, sie liefern eher Hintergrundrauschen als einen klaren Kurstreiber.
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Warum der Markt trotzdem hinschaut
Wienerberger verdient sein Geld mit Baustoffen für Neubau, Renovierung und Infrastruktur. Genau dieses Umfeld reagiert empfindlich auf Nachfrage, Zinsen und Bauzyklus, deshalb werden Prognosen an der Börse oft härter bestraft als einzelne Quartalsdetails.
Dass die Aktie trotz der erneuten Kürzung steigt, zeigt vor allem eines: Der Markt sucht nach einem Boden. Nach dem starken Abverkauf seit Jahresbeginn reichen schon kleine Signale für Gegenbewegungen, solange keine neue klare Verschlechterung auf den Tisch kommt.
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Der Kurs steht bei 17,02 € und damit unter der 50-Tage-Linie bei 17,32 € sowie unter der 200-Tage-Linie bei 22,51 €. Die Spanne der letzten 20 Handelstage reicht von 15,13 € bis 17,00 €. Zum 52-Wochen-Hoch bei 31,30 € fehlen 46 %.
Einstieg, Stopp und Ziel stehen in unserer Entscheidung direkt unter dem Artikel.
Zwei Szenarien
Über 22,51 €
Schafft Wienerberger den Sprung über 22,51 € (200-Tage-Linie), wäre die nächste Hürde genommen. Erst dann bekäme die Erholung Rückenwind.
Unter 15,13 €
Rutscht Wienerberger unter die Unterstützung bei 15,13 €, wird es eng. Unser Stopp läge bei 14,83 €.
Unsere Entscheidung zu Wienerberger nach der Kürzung
Was wir mit Wienerberger jetzt tun, mit konkreten Marken für Einstieg, Stopp und Ziel.
Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
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