Santacruz Silver Mining: 1,5 Millionen Unzen im Quartal – wie weit trägt der Schub?
Santacruz Silver hat im dritten Quartal 1.500.958 Unzen Silber und 22.080 Tonnen Zink gemeldet. Dazu kommt eine neue Aufbereitungsanlage in Bolivien, die den Engpass bei der Verarbeitung entschärfen soll.

Symbolbild. Kurs: Frankfurt, Stand 29.10., 08:10 Uhr
- Die Produktion lag im dritten Quartal bei 1.500.958 Unzen Silber, 22.080 Tonnen Zink sowie 3.316 Tonnen Blei und 355 Tonnen Kupfer.
- Santacruz meldet zugleich den Kauf einer 500-Tonnen-pro-Tag-Mühle in Bolivien, die künftig San Lucas bedienen soll.
- Die Aktie notiert mit 97,68 Euro unter der 50-Tage-Linie und nur knapp über dem 20-Tage-Tief.
Mehr Silber, mehr Spielraum Santacruz Silver Mining hat am 29.10. die Produktionszahlen für das dritte Quartal 2026 vorgelegt. Nach Angaben des Unternehmens lag die Silberproduktion bei 1.500.958 Unzen, dazu kamen 22.080 Tonnen Zink, 3.316 Tonnen Blei und 355 Tonnen Kupfer (Newsfile).
Parallel dazu meldete Santacruz den Abschluss einer neuen 500-Tonnen-pro-Tag-Aufbereitungsanlage in Bolivien. Die Mühle soll ausschließlich Erz aus San Lucas verarbeiten und damit Kapazität bei den bestehenden Anlagen freimachen (Newsfile).
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Warum die neue Mühle wichtig ist
Für die Aktie zählt nicht nur die Quartalsproduktion, sondern vor allem der operative Hebel. Wenn Santacruz Erz aus San Lucas in die neue Anlage verlagert, kann das Unternehmen seine eigenen Minen in Bolivien besser auslasten und muss nicht intern um Verarbeitungskapazität konkurrieren. Genau solche Schritte will der Markt sehen, wenn ein Minenwert aus dem Kosten- und Engpassmodus herauskommen will.
Beim Standort Bolivar läuft zudem die Aufholarbeit nach den Überschwemmungen aus dem Mai 2025 weiter. Santacruz schreibt, dass die Produktion dort im Quartal um 19 % gegenüber dem Vorquartal auf 408.087 Unzen gestiegen sei; die vollständige Erholung der betroffenen Bereiche wird im vierten Quartal 2026 erwartet (Newsfile). Der Markt achtet nun darauf, ob aus der besseren Förderung auch dauerhaft bessere Cashflows werden.
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Die Aktie steht bei 97,68 Euro und damit knapp über dem 20-Tage-Tief von 97,02 Euro. Unter der 50-Tage-Linie bei 101,56 Euro und der 200-Tage-Linie bei 106,19 Euro bleibt das Bild angeschlagen. Das 52-Wochen-Hoch liegt bei 119,10 Euro, das Tief bei 96,23 Euro. Für den Hebeltrade ist vor allem die Zone um 97,02 Euro wichtig, weil darunter der Stopp bei 95,07 Euro greift.
Einstieg, Stopp und Ziel stehen in unserer Entscheidung direkt unter dem Artikel.
Zwei Szenarien
Über 101,56 Euro
Gelingt der Sprung über die 50-Tage-Linie bei 101,56 Euro, hellt sich das Chartbild spürbar auf. Dann rückt das Ziel bei 106,19 Euro, der 200-Tage-Linie, in Reichweite.
Bruch der 97,02 Euro
Fällt die Aktie unter 97,02 Euro, verliert der kurzfristige Boden an Wert. Dann liegt der Stopp bei 95,07 Euro nur noch ein Stück darunter.
Unsere Entscheidung nach den Quartalszahlen
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Quellen: Newsfile (29.10.); Kursdaten EODHD (Frankfurt), Stand 29.10., 08:10 Uhr. Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Aktien und insbesondere Hebelprodukte können stark schwanken bis hin zum Totalverlust.
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